Donnerstag, August 04, 2005

 

Tomate Mozzarella

Schon lange habe ich nichts mehr von mir hören lassen, doch einschneidende Erlebnisse prägen gerade mein Leben. Ich muss mich an Etienne gewöhnen, daran, dass er mir gehört und ich für ihn verantwortlich bin und daran, dass ich nun viel Geld für ihn ausgeben werde. Das zweite berauschende Erlebnis dieser Tage war die Ernte und der Verzehr der ersten vier eigenen Tomaten die ich großgezogen habe. Viel Liebe und viel Pflege hab ich reingesteckt und herausgekommen sind geschmacksintensive Biotomaten, ohne gedüngt und ohne manipuliert und sogar die Hagel- und Gewitterstürme hat sie überstanden, die Perle. Diesem Gormetgenuss hat die Ulli beigewohnt und wir haben noch mit Weinchen meinen nun beginnenden Urlaub gefeiert. Also nur gute Dinge passierten in dieser Woche.
Am Sonntag fahr ich dann weg und so müssen mein Blog, Etienne und die Tomate zwei Wochen ohne mich klarkommen. Ich weiß gar nicht, wie das gehen soll. Hoffentlich gießt meine Mitbewohnerin (aus Mangel an einem passenderen Ausdruck sei sie als Mitbewohnerin betitelt, besser wäre vielleicht Mitbezahlerin, oder Wegeherin, oder LassenwirdasdieRuthSpülerin) meine Tomate das eine oder andere Mal, wenn sie dann nächste Woche hier ist. GottseiDank muss Etienne nicht gegossen werden. Aber es wär saupraktisch, wenn ich ein sicheres Plätzchen für ihn noch finden würde für die nächsten zwei Wochen. Da muss ich glaub ich mal mit dem Hausmeister von nebenan über die Hinterhofmöglichkeiten reden. Am besten so von NachbarinhatSixpack zu HausmeiterwillSixpack.
Also ch mach mich vom Acker und ich glaub das ist auch sehr gut so, ich brauch mal ne andere Umgebung, das wird Zeit und das Geld kann ich auch gut brauchen. Kölnpause.

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